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Mein Weihnachtslikör

Hallo ihr lieben Weihnachtsmäuse,

wir sind heute Abend zum alljährlichen Krustenbratenessen bei einem befreundeten Pärchen eingeladen- keine Frage: da braucht frau ein schönes, kleines Mitbringsel, so gehört es sich (finde ich zumindestens).

Passend zur Vorweihnachtszeit habe ich deswegen einen leckeren und einfach herzustellenden Likör zusammen „gebraut“.

Ihr braucht dazu:

*200 ml Apfelsaft (ich nehme gerne Bioapfelsaft)

*200 ml Obstbrand

*40g Kandis

*1 Zimtstange

*und natürlich eine kleine Glasflasche, am besten mit einem     Bügelverschluss, da der Likör sonst schnell schimmelt.

Ich habe die drei Flaschen zunächst mit heißem Wasser ausgespült und dann nacheinander den Apfelsaft und den Obstbrand hinein gekippt. Der  Kandis wird zuerst abgewogen und dann nacheinander in die Flasche gegeben (blöderweise sind einige dickere Bröckchen stecken geblieben, die ich dann erstmal wieder raus operieren musste ;))  Eine Zimtstange gibt dem ganzen Zauberwerk die besondere Weihnachtsnote…

Nett dekoriert sieht das Ganze dann so aus:

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Euch wünsche ich nun viel Freude beim nachmachen und denkt daran eure Stiefel zu putzen und dann heute Abend vor die Tür zu stellen…

Liebste Weihnachtsgrüße, eure Vanessa

 

 

 

Der erste Schnee…

Guten Abend ihr Lieben,

der erste Schnee… was gibt es schöneres. 🙂 Seit dem Wochenende war er bei uns angesagt und während der letzten Arbeitssequenz fing es bei uns heute an weiße Flocken zu schneien.

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Wie üblich war auch für diesen Dienstag die Einkaufstour mit Oma geplant und so fotografierte ich VOR dem Einkauf mein Standbild- den InstaMädels sind diese Stehbilder wohl bekannt 😉 #stehnichtimmersorum

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Wie ihr erkennen könnt war da noch nicht so viel von der weißen Pracht zu sehen. Im Gegenzug dazu das Bild NACH dem Einkauf:

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Innerhalb einer Stunde hat sich hier der Boden in eine weiße Zauberwelt verwandelt. Er wird wahrscheinlich nicht liegen bleiben, dennoch freue ich mich jedes Mal wie ein Kind über den Schnee.

Wie ists bei euch- Schneebefürworter oder eher nicht?

Liebste Schneeflöckchengrüße, eure Vanessa

Die Geschichte mit der Katze…

Hallo ihr Lieben,

bitte entschuldigt die lange Abstinenz, hier war einiges los… Von einer afghanischen Hochzeit, über meinen Geburtstag, einer Händlertagung in Belgien (dort haben wir tatsächlich in einem richtigen Schloss übernachten dürfen!) und natürlich der Katzengeschichte…

Alles begann damit, dass der Herzmann gerne eine Katze haben wollte. Bzw wollen wir beide eigentlich gerne einen Hund haben, aber dies ist momentan noch nicht möglich. Nach mehreren Gesprächen war ich auch damit einverstanden, jedoch blieb es erstmal eine Idee.

Diese Idee erzählt man natürlich hin und wieder jemanden und so kam es, dass die Freundin von seinem Bruder uns Fotos einer Babykatze ihrer Kollegin zeigte. Wir veguckten uns sofort in die kleine, süße Daisy mit ihren spitzen Öhrchen und den großen Kulleraugen.

IMG-20151025-WA0003Nachdem wir die Besitzerin der Katzen besucht hatten war klar: dieser putzigen Samtpfote möchten wir gerne ein neues zu Hause bieten.

Wir informierten uns bei allen möglichen Freunden& Bekannten, die selber Katzenbesitzer waren oder auf viel Erfahrung mit Katzen zurück greifen konnten. Auch das Internet war eine große Hilfe (vor allem bei den Preisvergleichen).

Nach einem erfolgreichen Besuch im Fressnapf schleppten wir alles nach Hause und verteilten es in dem zukünftigen Katzenzimmer (schließlich sagen viele Ratgeber, dass die kleine Katze sich zunächst in einem Zimmer akklimatisieren soll). Am folgenden Tag holten wir Daisy ab, die sich leider schon sehr wehrte, als ihre Besitzerin sie von ihrer Schulter in die Transportbox stecken wollte. Zu Hause stellten wir ihre Transportbox mit offenem Törchen auf den Boden und gaben ihr erst einmal Zeit richtig anzukommen.

20151030_161135Wir haben ihr sogar Bücher vorgelesen, damit sie sich an unsere Stimmen und unsere Anwesenheit gewöhnen konnte.

Leider kam Daisy nie richtig an. Sie fraß die ersten drei Tage gar nichts, versteckte sich wahlweise unter unserem Bett oder in einer sehr schmalen Ritze hinter unserem Kleiderschrank und fauchte wild. Erst mit etwas Quark konnte ich sie ein Stückchen aus ihrem Versteck locken, allerdings auch nur, wenn wir in einem Raum hinter einer verschlossenen Tür waren.

Mit einer kleinen Kamera filmten wir eine zeitlang sogar unseren Flur, wo diese schönen Bilder entstanden sind (leider unscharf, aber immerhin konnten wir Daisy so einmal richtig sehen):

IMG-20151101-WA0054IMG-20151101-WA0052Nachdem eine Bekannte, die sehr viel Erfahrung mit Katzen und schon mehrere Praktika beim Tierarzt absolviert hatte, zwei Stunden versuchte die kleine Daisy hervor zu locken, musste auch sie sich geschlagen geben. Am selben Abend entschlossen wir uns noch die ehemalige Besitzerin zu uns zu bitten und Daisy wieder mitzunehmen. Alles andere wäre eine Qual für das Tier gewesen.

Und auch die Besitzerin brauchte eine sehr lange Zeit, bis sie Daisy hinter dem Schrank hervor locken konnte. Sie war entsetzt über die Wesensänderung der kleinen Katze und konnte diese nur mit Mühe und Not unter ihren Pulli stecken, um mit ihr nach Hause zu fahren.

So viel zum Thema Katzen- aber manchmal komme so etwas vor, erzählte uns die Katzenbesitzerin. Sie werde die kleine Daisy wohl nun behalten und die hauptsache ist, dass sich die kleine Samtpfote nun wieder richtig wohl fühlt.

Enemene eins zwei drei, schwupps, da kam mein Blog herbei!

Hallo ihr Lieben,

als ersten Blogeintrag möchte ich euch nun eine kleine Anekdote erzählen, wie ich zum Bloggen gekommen bin:

Ich muss zugeben, als alle anderen anfingen zu bloggen, dachte ich mir nur „Woher nehmen die die Zeit?!“, „Worüber schreiben die, zum Teufel?“ und – noch viel wichtiger – „Woher haben die ihre Ideen?!“… Nachdem ich allerdings über Instagram (schaut doch mal vorbei!) auf eine zauberhafte Mama gestoßen bin und mir ihren Blog genauer angeschaut habe, schlich sich mir der Gedanke an einen eigenen Blog in den Kopf und ließ sich nicht mehr weghexen. Meine beste Freundin war direkt hellauf begeistert und bereit, mir bei der Umsetzung unter die Arme zu greifen (naja, ich habe sie mit Pflaumenkuchen bestochen (hier das Rezept) ;-)… und eigentlich tippt sie grad alles) und der Mann des Hauses sagte nur „Schatz, bevor du mit Ideen um dich wirfst, solltest du vielleicht erstmal einen Blog online stellen.“ Soviel dazu.

Ihr werdet auf diesem Blog meine Lieblingsrezepte zum Backen als auch zum Kochen finden, sowie Reiseanekdoten, Geschichten von unseren Spaziergängen mit und ohne Hund (wir wohnen im Bergischen – wunderschön!) und das ein oder andere kreative Projekt. Zwischen den Zeilen immer mal wieder meine Gedanken zum Leben und die Alltagszaubereien, die wohl jeder kennt.

Also macht es euch gemütlich und lasst euch verzaubern!